Einseitensensor ESO ES 3.0

Das Messgerät ES 3.0 ist ein mobiler, rechnergesteuerter Einseitensensor. Die Messung der Geschwindigkeit des betroffenen Fahrzeugs erfolgt bei diesem Blitzer nach dem Prinzip der Weg-Zeit-Messung. Aus der Zeit, während der das Fahrzeug am Messsensor vorbeifährt, und den baubedingten Abständen von je 25 cm zwischen den drei Sensoren wird eine vorläufige Geschwindigkeit ermittelt. Durch zwei weitere Sensoren wird der seitliche Abstand des Fahrzeuges zur Messanlage gemessen. Anhand der vorberechneten Geschwindigkeit berechnet der Messrechner eine Zeitdauer, innerhalb derer sich das Fahrzeug 3 Meter vom mittleren Messsensor bewegt haben muss. An dieser Position wird das Fahrzeug auf den Messfotos abgebildet, wenn die vorberechnete Geschwindigkeit den eingestellten Grenzwert erreicht oder überschreitet und ver vorläufig gemessene Seitenabstand innerhalb des eingestellten Bereiches liegt. Ein bis drei Messfotos (je nach Aufbau und Betrieb der Messanlage) werden dann zur Rechnereinheit übertragen, welche die Bilddaten und die Messdaten bei einer gültigen Messung zusammenfasst, signiert, verschlüsselt und auf einer Festplatte speichert.

Rechtsprechung zum ESO ES 3.0

  • OLG Hamm: Beschluss vom 29.01.2013-III-1 RBs 2/13

    Oberlandesgericht Hamm: Beschluss vom 29.01.2013 III-1 RBs 2/13 1. Die mangelnde Kenntnis der genauen Funktionsweise des Geschwindigkeitsmessgerätes ESO ES 3.0 begründet keine rechtliche Unverwe...